Kirchengemeinde Oberkrumbach

News aus Oberkrumbach

Plakat für den Kinderbibeltag
Bildrechte Evang. Jugend Hersbruck

Am Buß- und Bettag, Mittwoch, den 18. November sind Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 12 Jahren zum Ökumenischen Kinderbibeltag eingeladen.
„Jesus ist mein Freund“ ist der Rote Faden durch den Tag, der um 9 Uhr im Selneckerhaus in Hersbruck beginnt und um 16 Uhr endet.
Wenn die Aussage: „Die Person ist mein Freund“ gemacht wird, steckt eine große Vertrautheit und intensive Erlebnisse dahinter. Petrus, ein Jünger Jesus hat im Laufe der gemeinsamen Zeit verschieden intensive Erlebnisse mit Jesus gemacht und war am Ende ein voll begeisterter Freund von Jesus.
Anhand von verschiedenen Geschichten mit dem Jünger Petrus, werden die Mitarbeitenden der Evang. Jugend und der Kath. Pfarrgemeinde von der Freundschaft berichten und den Kindern und Jugendlichen Mut machen, eine Freundschaft mit Jesus zu beginnen.

Offiziell beginnt der Tag um 9 Uhr. Da der Buß- und Bettag ein schulfreier Tag ist, allerdings kein arbeitsfreier, können die Kinder und Jugendlichen bereits ab 8 Uhr ins Selneckerhaus kommen und werden dort von Mitarbeitenden betreut.
Mit Aktionen, Singen, Kleingruppen, kreative Angeboten, einem Stationsspiel wird der Tag kurzweilig gestaltet. Mittags gibt es ein ausreichendes Essen und Getränke stehen dem ganzen Tag bereit.

Um 15 Uhr wird ein Familiengottesdienst zum Abschluss des Tages gefeiert. Dazu sind Eltern, Angehörige, Freunde herzliche eingeladen.
Eine Anmeldung bis Sonntag, 15.11.2026 ist zwingend nötig. Einladungen liegen in den Kirchen und Gemeindehäusern in der Region aus und können hier heruntergeladen werden:

Einladung und Anmeldung
Am 8. November ist es soweit: In unserer Pfarrei startet zum ersten Mal Kirche Kunterbunt – und du bist herzlich eingeladen! Unter dem Motto „Helfen ... Sei mal Samariter!“ treffen wir uns in der Johanneskirche, um gemeinsam eine besondere Zeit zu erleben. Aber was ist eigentlich „Kirche Kunterbunt“? Kirche Kunterbunt ist ein frisches und lebendiges Konzept von Kirche – bunt, kreativ, generationenübergreifend und alltagsnah. Hier sind Kinder, Eltern, Großeltern, Singles und alle Neugierigen willkommen. Egal, ob du dich in der Kirche zuhause fühlst oder einfach mal schauen möchtest, was dahintersteckt: Du kannst ganz unkompliziert vorbeikommen. Ohne Anmeldung! Das Besondere: Kirche Kunterbunt lebt davon, dass alle mitmachen können. Es geht nicht ums Zuschauen, sondern ums Erleben, Ausprobieren und Mitgestalten. Glaube wird hier nicht nur erzählt, sondern mit Händen, Kopf und Herz erfahrbar gemacht – kreativ, spielerisch und lebensnah.
Die sich berührenden Finger aus der Sixtinischen Kapelle
Bildrechte Dr. Gerhard Knodt

Kürzlich – in einem Seminar – sagt eine ältere Frau: „Ich habe jahrelang so geglaubt: Gott ist Vater, der sorgt für mich, der schützt mich. Jetzt ist das anders. Ich kann es nur so sagen, ‚Gott in mir, ich in Gott.‘ Steht das in der Bibel? Was sagen Sie dazu?“
Offensichtlich hat sich etwas im Glauben dieser Frau verändert. Ein neuer Horizont, ein anderes Bild von Gott taucht auf. Tastend will sie wissen, ob das so in Ordnung ist. Kennen sie solche Fragen? Ist es ist nicht so: wir haben Glauben und Beten gelernt. Kindlich übernehmend in der Vorstellung am Anfang. Aber dann werden wir älter – auch im Glauben. Diese Frau hat dazugelernt. Ist die kindliche Vorstellung jetzt falsch? Sicher nicht. Die Sprache, die sie für ihren Glauben gefunden hat, stammt aus einem Choral, „Ich in dir, du in mir“, heißt es bei Gerhard Tersteegen. 
Es lohnt sich sehr, sich das Grundgebet des christlichen Glaubens vertieft anzueignen. Jesus hat selbst gelernt zu beten, zuhause und in der Gemeinde in Nazareth. Später werden ihn seine Jünger bitten, dass er ihnen ein eigenes Gebet lehrt. Das Vaterunser, das das Normgebet der Christen werden wird. Aber was tun wir, wenn wir beten? Wie lernen wir zu beten?
Warum redet Jesus Gott mit „Vater“ an? Wer ist das, „Vater“? Versperrt Jesus damit nicht allen den Weg zum Glauben, die ein problematisches Bild vom eigenen Vater haben? Und um was bitten wir nicht alles in diesem Gebet: Heiligung des Namens, Vergebung, das Reich Gottes und anderes was nicht so weit oben auf unserem Wunschzettel steht. Um was bitten wir Gott in diesem Gebet?
Pfarrer Gerhard Knodt predigt im August dreimal zum Vaterunser. Eine kleine Reihe unter diesen Überschriften: 

I. Beten lernen. (9.8., 10.00 Uhr, Spitalkirche)

II. Warum „Vater“? (23.8., 8.15 Uhr, Oberkrumbach / 10.00 Uhr Johanneskirche)

III. Wenn Gott Macht hat … (30.8., 9.30 Uhr, Altensittenbach)


„Ich sauge noch heutigen Tages am Vaterunser wie ein Kind. Ich trinke und esse davon wie ein alter Mensch und kann nicht satt werden.“  Martin Luther

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