pfarreinews

Telefon
Bildrechte R. Sturm/pixelio.de

Pfarramt Hersbruck-Sittenbachtal
Nikolaus-Selnecker-Platz 4

» Weitere Kontaktdaten finden Sie hier ...

Unser Pfarramt ist Dienstag bis Donnerstag von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, am Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr. Telefonisch sind wir zu diesen Öffnungszeiten unter 09151-81324 erreichbar. Gerne können Sie uns eine mail schreiben: pfarramt.hersbruck-sittenbachtal (at) elkb.de.

In dringenden seelsorgerlichen Notfällen außerhalb der pfarramtlichen Öffnungszeiten sind wir unter der Rufnummer 09151-81314 für Sie da. 


Die sich berührenden Finger aus der Sixtinischen Kapelle
Bildrechte Dr. Gerhard Knodt

Kürzlich – in einem Seminar – sagt eine ältere Frau: „Ich habe jahrelang so geglaubt: Gott ist Vater, der sorgt für mich, der schützt mich. Jetzt ist das anders. Ich kann es nur so sagen, ‚Gott in mir, ich in Gott.‘ Steht das in der Bibel? Was sagen Sie dazu?“
Offensichtlich hat sich etwas im Glauben dieser Frau verändert. Ein neuer Horizont, ein anderes Bild von Gott taucht auf. Tastend will sie wissen, ob das so in Ordnung ist. Kennen sie solche Fragen? Ist es ist nicht so: wir haben Glauben und Beten gelernt. Kindlich übernehmend in der Vorstellung am Anfang. Aber dann werden wir älter – auch im Glauben. Diese Frau hat dazugelernt. Ist die kindliche Vorstellung jetzt falsch? Sicher nicht. Die Sprache, die sie für ihren Glauben gefunden hat, stammt aus einem Choral, „Ich in dir, du in mir“, heißt es bei Gerhard Tersteegen. 
Es lohnt sich sehr, sich das Grundgebet des christlichen Glaubens vertieft anzueignen. Jesus hat selbst gelernt zu beten, zuhause und in der Gemeinde in Nazareth. Später werden ihn seine Jünger bitten, dass er ihnen ein eigenes Gebet lehrt. Das Vaterunser, das das Normgebet der Christen werden wird. Aber was tun wir, wenn wir beten? Wie lernen wir zu beten?
Warum redet Jesus Gott mit „Vater“ an? Wer ist das, „Vater“? Versperrt Jesus damit nicht allen den Weg zum Glauben, die ein problematisches Bild vom eigenen Vater haben? Und um was bitten wir nicht alles in diesem Gebet: Heiligung des Namens, Vergebung, das Reich Gottes und anderes was nicht so weit oben auf unserem Wunschzettel steht. Um was bitten wir Gott in diesem Gebet?
Pfarrer Gerhard Knodt predigt im August dreimal zum Vaterunser. Eine kleine Reihe unter diesen Überschriften: 

I. Beten lernen. (9.8., 10.00 Uhr, Spitalkirche)

II. Warum „Vater“? (23.8., 8.15 Uhr, Oberkrumbach / 10.00 Uhr Johanneskirche)

III. Wenn Gott Macht hat … (30.8., 9.30 Uhr, Altensittenbach)


„Ich sauge noch heutigen Tages am Vaterunser wie ein Kind. Ich trinke und esse davon wie ein alter Mensch und kann nicht satt werden.“  Martin Luther

Bartholomäuskirche.jpeg
Bildrechte Sylvia Wrosch

Sei dabei!             

vom 9. – 11. Oktober 2026 im Gemeindehaus „Altes Schulhaus“, Kirchplatz 3, 91241 Kirchensittenbach.


 

Menschen, die am Singen Freude haben, - gerne mit Chorerfahrung - sind eingeladen. Wir wollen als Chor vierstimmig gemeinsam singen, intensiv miteinander Lieder einstudieren und einen (Konzert-) Gottesdienst gestalten. Der Projekt-Chor wird von Thomas Wagler  geleitet. Er ist Kirchenmusiker im Kirchenkreis Eisenach-Gerstungen und Referent für Chorprojekte, Bandcoaching und Musikfreizeiten (www.thomaswagler.de).

 

Kostenfreie Parkplätze sind am Kindergarten (Hauptstr. 23), an der Grundschule (Mühlwiese 1) oder am Neuen Friedhof (Stöppacher Str.) verfügbar.
 

Wir proben 

Freitagabend 19.30 Uhr –21.30 Uhr

Samstag von 10.00 Uhr 18.00 Uhr mit Pausen 

(10.00 Uhr 13.00 Uhr, 14.00 Uhr 16.00 Uhr, 16.30 Uhr 18.00 Uhr geplant)
Sonntag feiern wir Gottesdienst um 9.30 Uhr (ansingen wird vereinbart - ca. 8.30 Uhr)

Anschließend gemeinsames Mittagessen möglich.
 

Kosten

40 € pro Person (Referentengebühr) 

Noten (bringt unser Referent mit - bitte vor Ort bar zahlen)

Getränke sind zum Selbstkostenpreis vorhanden

Kaffee und Kuchen in den Pausen auf freiwilliger Spendenbasis 

 

Anmelden bitte spätestens bis 25.09.2026 unter www.hersbruck-sittenbachtal-evangelisch.de 

oder Pfarramt Hersbruck-Sittenbachtal, Nikolaus-Selnecker-Platz 4, 91217 Hersbruck 

E-Mail: pfarramt.hersbruck-sittenbachtal@elkb.de oder Tel. 09151 81324 

Neuer Flyer Sommerfreizeit
Bildrechte Dekanatsjugend

Sommer, Sonne, Sommerfreizeit

Dieses Jahr fahren wir mit einem ehrenamtlichen Team in ein Jugendhaus an der Ostsee. Nur wenige Minuten vom Strand entfernt ist Zeit für Workshops, Ausflüge, Baden im Meer und abwechslungsreiches Programm. 

Update: Wir haben das Teilnehmendenalter angepasst. Jugendliche von 13 bis 17 Jahren können jetzt an der Freizeit teilnehmen!! 

 

Anmeldung hier: https://www.evangelische-termine.de/detail-bt?ID=7926512 

 

Wir freuen uns auf euch!

Anna, Hannah, Jonas, Kevin, Marika, Melli, Miriam, Niki und Paula 

Stadtkirche und Amtsgericht Hersbruck
Bildrechte Archiv Pfarramt

Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September lädt die Kirchengemeinde Hersbruck-Stadtkirche in die Kirche und auf den Selnecker-Platz ein zu einem vielfältigen Programm.

Los geht's um 10.00 Uhr mit einem besonderen musikalischen Gottesdienst "350 Jahre Paul Gerhardt - ausgewählte Lieder" unter der Leitung von Pfr. Schukat und mit Dekanatskantorin Silke Kupper.

Blick auf Gemeinde und Rathaus
Bildrechte Thomas Geiger

Seit der Rückkehr des ökumenischen Gottesdienstes im Rahmen des Altstadtfestes zurück auf den Marktplatz, werden es Jahr für Jahr wieder mehr Besucher. Vor 50 Jahren am 4. Juli 1976 beim Gottesdienst mit Dekan Hirsch und Pfarrer Spindler zur 1000 Jahr Feier der Stadt Hersbruck, reichten die Stühle nicht aus, laut HZ vom 6. Juli 1976 (letztes Foto). Damals war es so heiß, dass alle, so gut es ging, in den Schatten rückten. Heuer ließ es sich auch in der Sonne gut aushalten. Pastoralreferentin Ursula Clasen und Pfarrer Jürgen Kleinlein hielten gemeinsam den Gottesdienst, der Posaunenchor der Stadtkirche sorgte für die musikalische Ausgestaltung. 

Thomas Geiger

worship
Bildrechte Andi Lorenz

Ein Abend. Ein Gott. Eine Gemeinschaft

Lasst uns zusammen GOTT anbeten!

Lobpreisabend mit der Band "La Vida"

Wo:  Johanneskirche Hersbruck

Wann:  31. Juli 2026, 19:00 Uhr

Eintritt:  frei!

Posaunenchor Altensittenbach bei der Rüstzeit 2026
Bildrechte Tanja Rösch

Dieses Jahr war es wieder soweit, der Posaunenchor Altensittenbach traf sich zu seiner diesjährigen Rüstzeit im EBZ (Evangelisches Bildungszentrum) Pappenheim. Dabei stellte sich schnell eine Art Motto mit -“doppelt so laut“- für die zweite Stimme heraus, die an diesem Wochenende ganz besonders gefordert war.
Nach dem gemeinsamen Abendessen und der ersten Probeneinheit begannen wir am Samstag sportlich: Bei der „Morgengymnastik“ im Freien sorgten Hampelmänner und Atemübungen dafür, dass alle wach wurden – und dem einen oder anderen vor lauter Luft holen auch etwas schwindelig. Musikalischer Schwerpunkt war die intensive Arbeit mit dem neuen Bläserheft 2026. Gemeinsam wurden neue Stücke einstudiert und vertieft, darunter In Florenz, Bella Ciao und Nostalgia. Außerdem ging es musikalisch einmal quer durch das Bläserjahr: Von Ostern mit „Er ist erstanden“ über Pfingsten mit „Nun bitten wir den Heiligen Geist“, bis hin zu Weihnachten mit einem neu interpretierten „Kling Glöckchen“.

Neben konzentrierten Proben kam auch der Spaß nicht zu kurz. So durfte unser Lukas kurzerhand selbst einmal den Taktstock übernehmen und als Dirigent sein Können unter Beweis stellen. Die Abende klangen in gemütlicher Runde bei dem einen oder anderen Kaltgetränk und vielen guten Gesprächen aus.

Da ein Rüstzeit-Wochenende nicht nur aus Musik besteht, nutzte ein Teil der Gruppe die Pause am Sonntagnachmittag für einen Ausflug zur Burg Pappenheim. Die übrigen blieben im EBZ und sammelten den ein oder anderen "Knobbern" beim Karteln. 

Auch diesmal war die Rüstzeit wieder ein schönes, wenn auch anstrengendes Wochenende. Neben der musikalischen Arbeit standen vor allem die Gemeinschaft und der Spaß im Mittelpunkt – und genau deshalb ist man jedes Jahr aufs Neue gerne wieder dabei.

Ob die zweite Stimme am Ende wirklich doppelt so laut war? Das dürfen die Zuhörer beim nächsten Auftritt selbst beurteilen.

Tanja Rösch