Kirchengemeinde Stadtkirche Hersbruck

Stadtkirchennews

Die sich berührenden Finger aus der Sixtinischen Kapelle
Bildrechte Dr. Gerhard Knodt

Kürzlich – in einem Seminar – sagt eine ältere Frau: „Ich habe jahrelang so geglaubt: Gott ist Vater, der sorgt für mich, der schützt mich. Jetzt ist das anders. Ich kann es nur so sagen, ‚Gott in mir, ich in Gott.‘ Steht das in der Bibel? Was sagen Sie dazu?“
Offensichtlich hat sich etwas im Glauben dieser Frau verändert. Ein neuer Horizont, ein anderes Bild von Gott taucht auf. Tastend will sie wissen, ob das so in Ordnung ist. Kennen sie solche Fragen? Ist es ist nicht so: wir haben Glauben und Beten gelernt. Kindlich übernehmend in der Vorstellung am Anfang. Aber dann werden wir älter – auch im Glauben. Diese Frau hat dazugelernt. Ist die kindliche Vorstellung jetzt falsch? Sicher nicht. Die Sprache, die sie für ihren Glauben gefunden hat, stammt aus einem Choral, „Ich in dir, du in mir“, heißt es bei Gerhard Tersteegen. 
Es lohnt sich sehr, sich das Grundgebet des christlichen Glaubens vertieft anzueignen. Jesus hat selbst gelernt zu beten, zuhause und in der Gemeinde in Nazareth. Später werden ihn seine Jünger bitten, dass er ihnen ein eigenes Gebet lehrt. Das Vaterunser, das das Normgebet der Christen werden wird. Aber was tun wir, wenn wir beten? Wie lernen wir zu beten?
Warum redet Jesus Gott mit „Vater“ an? Wer ist das, „Vater“? Versperrt Jesus damit nicht allen den Weg zum Glauben, die ein problematisches Bild vom eigenen Vater haben? Und um was bitten wir nicht alles in diesem Gebet: Heiligung des Namens, Vergebung, das Reich Gottes und anderes was nicht so weit oben auf unserem Wunschzettel steht. Um was bitten wir Gott in diesem Gebet?
Pfarrer Gerhard Knodt predigt im August dreimal zum Vaterunser. Eine kleine Reihe unter diesen Überschriften: 

I. Beten lernen. (9.8., 10.00 Uhr, Spitalkirche)

II. Warum „Vater“? (23.8., 8.15 Uhr, Oberkrumbach / 10.00 Uhr Johanneskirche)

III. Wenn Gott Macht hat … (30.8., 9.30 Uhr, Altensittenbach)


„Ich sauge noch heutigen Tages am Vaterunser wie ein Kind. Ich trinke und esse davon wie ein alter Mensch und kann nicht satt werden.“  Martin Luther

Stadtkirche und Amtsgericht Hersbruck
Bildrechte Archiv Pfarramt

Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September lädt die Kirchengemeinde Hersbruck-Stadtkirche in die Kirche und auf den Selnecker-Platz ein zu einem vielfältigen Programm.

Los geht's um 10.00 Uhr mit einem besonderen musikalischen Gottesdienst "350 Jahre Paul Gerhardt - ausgewählte Lieder" unter der Leitung von Pfr. Schukat und mit Dekanatskantorin Silke Kupper.

Blick auf Gemeinde und Rathaus
Bildrechte Thomas Geiger

Seit der Rückkehr des ökumenischen Gottesdienstes im Rahmen des Altstadtfestes zurück auf den Marktplatz, werden es Jahr für Jahr wieder mehr Besucher. Vor 50 Jahren am 4. Juli 1976 beim Gottesdienst mit Dekan Hirsch und Pfarrer Spindler zur 1000 Jahr Feier der Stadt Hersbruck, reichten die Stühle nicht aus, laut HZ vom 6. Juli 1976 (letztes Foto). Damals war es so heiß, dass alle, so gut es ging, in den Schatten rückten. Heuer ließ es sich auch in der Sonne gut aushalten. Pastoralreferentin Ursula Clasen und Pfarrer Jürgen Kleinlein hielten gemeinsam den Gottesdienst, der Posaunenchor der Stadtkirche sorgte für die musikalische Ausgestaltung. 

Thomas Geiger

Plakat Kindermusical
Bildrechte Silke Kupper

Sonntag, 12. Juli, 10.00 Uhr Stadtkirche

Eine ganz schön peinliche Situation: Eigentlich ist er der Sohn einer reichen Familie. Doch jetzt sitzt er inmitten einer Schweineherde und kommt vor Hunger fast um. Selbst die Schweine haben mehr zu essen als er! Alles Geld ist weg. Die Freunde auch. Der einzige Ausweg: Wieder nach Hause gehen und den Vater um Arbeit bitten. Doch wie wird der Vater reagieren?

Mass of Joy Plakat
Bildrechte Silke Kupper

Einzigartiges Klangerlebnis in der Hersbrucker Stadtkirche mit der GOSPELMESSE  „Mass of Joy".
Am Samstag, 20. Juni um 18.00 Uhr wird die große Gospelmesse „Mass of Joy“ von Ralf Grössler in der Stadtkirche Hersbruck aufgeführt. 
Ralf Grösslers Werk eint auf einzigartige Weise traditionelle, klassische Kirchenmusik mit Gospel, Swing und Jazz. Der Hersbrucker Gospelchor „Sound of Joy“ präsentiert die doppelchörige Messe gemeinsam mit dem Jugendchor und Kantorei Bad Windsheim, begleitet durch Jazzband und Orchester. Als Solistin konnte die bekannte Gospel- und Opernsängerin Njeri Weth gewonnen werden. Als ausgebildete Opernsängerin, sowie Gospel- und Bluessängerin ist sie dafür die optimale Besetzung. Ein für das Projekt zusammengestelltes Orchester und Jazzband wird das einzigartige Klangerlebnis vervollständigen. 
Die Leitung haben die beiden Dekanatskantorinnen Anne Barkowski (Bad Windsheim) und Silke Kupper (Hersbruck).

Am Sonntag 21. Juni ist das Konzert um 17.00 Uhr in der Stadtkirche St. Kilian, Dr. - Martin - Luther - Platz, 91438 Bad Windsheim zu hören.

Karten im VVK zu 15 Euro (Schüler/Studenten 12 Euro, Kinder unter 15 Jahren frei) unter https://ticketshop.okticket.de und an der Abendkasse erhältlich
 

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