Willkommen in der Pfarrei Hersbruck-Sittenbachtal

Die Pfarrei Hersbruck-Sittenbachtal besteht seit 1.1.2024 und wurde von den fünf Kirchengemeinden Altensittenbach, Hersbruck-Johanneskirche, Hersbruck-Stadtkirche, Kirchensittenbach und Oberkrumbach gebildet. Sie liegt im Kirchenkreis Nürnberg und ist Teil des Dekanats Hersbruck. Politisch sind es zwei Gemeinden im Landkreis Nürnberger Land. Altensittenbach ist ein Ortsteil der Stadt Hersbruck, die auch Dekanatssitz ist und Oberkrumbach ist ein Ortsteil von Kirchensittenbach. Eine kleine Ausnahme bildet in Kirchensittenbach der Weiler Frohnhof, der politisch zu Schnaittach, aber kirchlich aus der Historie zu Kirchensittenbach gehört.

Pfarreinews

Telefon
Bildrechte R. Sturm/pixelio.de

Pfarramt Hersbruck-Sittenbachtal
Nikolaus-Selnecker-Platz 4

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Unser Pfarramt ist Dienstag bis Donnerstag von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, am Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr. Telefonisch sind wir zu diesen Öffnungszeiten unter 09151-81324 erreichbar. Gerne können Sie uns eine mail schreiben: pfarramt.hersbruck-sittenbachtal (at) elkb.de.

In dringenden seelsorgerlichen Notfällen außerhalb der pfarramtlichen Öffnungszeiten sind wir unter der Rufnummer 09151-81314 für Sie da. 


Wenn die Orgel der Hersbrucker Stadtkirche am Samstag, 3. Oktober um 11 Uhr für eine halbe Stundeerklingt, verbinden sich in einem besonderen Konzertprogramm zwei Welten der Barockmusik: die geordnete, klare Harmonik von Johann Pachelbel und die tiefgründige, emotionale Kraft von Johann Sebastian Bach. Das Programm stellt das berühmte Präludium in c-Moll(BWV 546, 1) Bachs in den Mittelpunkt und rahmt es mit Werken des Komponisten Johann Pachelbel, der Bachs Lehrer war und dessen Stil den jungen Johann Sebastian maßgeblich prägte.
Flyer Jugendchor
Bildrechte Silke Kupper

Egal, ob Du schon Erfahrung hast oder ob Du einfach nur Spaß am Singen hast - bei uns bist du richtig! 
Wir proben immer Montags von 17.00 bis 17.45 Uhr im Selneckerhaus Hersbruck - Los geht´s am 28. September 2026.
Neben den wöchentlichen Proben sind auch Auftritte und eine Übernachtung geplant. Die Mitwirkung im Jugendchor ist kostenfrei
Sei dabei! Ich freue mich auf dich,
Silke Kupper

Nähere Infos und Anmeldung: 
silke.kupper (at) elkb.de 
 

Die Bläser im Chorraum der Jakobskirche
Bildrechte Thomas Geiger
Ein besonderer Abend für den Altensittenbacher Posaunenchor in der Nürnberger Jakobskirche. Im Rahmen der Weltrekord-Challenge der bayerischen Posaunenchöre war die Nürnberger Jakobskirche am Freitagabend, den 31. Juli 2026, gut gefüllt. Trotz der sommerlichen Hitze wollten viele Besucherinnen und Besucher dabei sein und den musikalischen Weltrekord miterleben. Den einen oder anderen Altensittenbacher hat man dort gesehen. Die Stimmung war auf jeden Fall gut, viele haben die Musik einfach nur genossen, andere haben bekannte Lieder mitgesungen und sich anstecken lassen.
Ursula Wolfermann spricht
Bildrechte Thomas Geiger

Lange zurück liegt der Start der ehrenamtlichen Arbeit von Ursula Wolfermann. Wer für 65 Jahre geehrt wird, hat in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts begonnen. Barbara Weider interviewte sie am Nachmittag des Gemeindefestes.

Begonnen hat ihr Engagement in der Jugendarbeit, wo sie eine Jungschar übernahm, die sie bis zu ihrer Heirat 1975 leitete. Im Laufe der Jahrzehnte war sie in zahlreichen Bereichen aktiv: im Kirchenchor, Seniorenkreis, als Lektorin, bei Geburtstagsbesuchen und in liturgischen Chören. Besonders wichtig war ihr der Seniorenkreis, den sie bis heute leitet. Außerdem organisierte sie 73 Bus- und Tagesfahrten, die sie mit viel persönlichem Einsatz plante und begleitete.

Ihr Ehrenamt hat Ursula Wolfermann persönlich geprägt. Durch die vielen Aufgaben und Begegnungen sei sie selbstbewusster und kommunikativer geworden. Besonders schätzt sie die Gemeinschaft und die Menschen, die sie auf ihrem Weg begleitet und unterstützt haben.

In 65 „Dienst“-Jahren hat sie auch erlebt, wie sich die Kirchengemeinde verändert hat. Manche früheren Angebote gibt es heute nicht mehr, gleichzeitig sind neue Formen des Gemeindelebens entstanden. Wichtig ist ihr, dass Menschen verschiedener Generationen miteinander verbunden bleiben, gemeinsam Gottesdienst feiern und miteinander ins Gespräch kommen.

Für die Zukunft wünscht sie sich vor allem eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für den Seniorenkreis. Sie möchte ihr Engagement gerne in gute Hände übergeben. Gleichzeitig ermutigt sie besonders junge Menschen, sich einzubringen: „Ehrenamt mache Freude, stärkt die Persönlichkeit und kann einen Menschen nachhaltig verändern“, so die Jubilarin.

Christl Schäfer-Geiger

Die sich berührenden Finger aus der Sixtinischen Kapelle
Bildrechte Dr. Gerhard Knodt

Kürzlich – in einem Seminar – sagt eine ältere Frau: „Ich habe jahrelang so geglaubt: Gott ist Vater, der sorgt für mich, der schützt mich. Jetzt ist das anders. Ich kann es nur so sagen, ‚Gott in mir, ich in Gott.‘ Steht das in der Bibel? Was sagen Sie dazu?“
Offensichtlich hat sich etwas im Glauben dieser Frau verändert. Ein neuer Horizont, ein anderes Bild von Gott taucht auf. Tastend will sie wissen, ob das so in Ordnung ist. Kennen sie solche Fragen? Ist es ist nicht so: wir haben Glauben und Beten gelernt. Kindlich übernehmend in der Vorstellung am Anfang. Aber dann werden wir älter – auch im Glauben. Diese Frau hat dazugelernt. Ist die kindliche Vorstellung jetzt falsch? Sicher nicht. Die Sprache, die sie für ihren Glauben gefunden hat, stammt aus einem Choral, „Ich in dir, du in mir“, heißt es bei Gerhard Tersteegen. 
Es lohnt sich sehr, sich das Grundgebet des christlichen Glaubens vertieft anzueignen. Jesus hat selbst gelernt zu beten, zuhause und in der Gemeinde in Nazareth. Später werden ihn seine Jünger bitten, dass er ihnen ein eigenes Gebet lehrt. Das Vaterunser, das das Normgebet der Christen werden wird. Aber was tun wir, wenn wir beten? Wie lernen wir zu beten?
Warum redet Jesus Gott mit „Vater“ an? Wer ist das, „Vater“? Versperrt Jesus damit nicht allen den Weg zum Glauben, die ein problematisches Bild vom eigenen Vater haben? Und um was bitten wir nicht alles in diesem Gebet: Heiligung des Namens, Vergebung, das Reich Gottes und anderes was nicht so weit oben auf unserem Wunschzettel steht. Um was bitten wir Gott in diesem Gebet?
Pfarrer Gerhard Knodt predigt im August dreimal zum Vaterunser. Eine kleine Reihe unter diesen Überschriften: 

I. Beten lernen. (9.8., 10.00 Uhr, Spitalkirche)

II. Warum „Vater“? (23.8., 8.15 Uhr, Oberkrumbach / 10.00 Uhr Johanneskirche)

III. Wenn Gott Macht hat … (30.8., 9.30 Uhr, Altensittenbach)


„Ich sauge noch heutigen Tages am Vaterunser wie ein Kind. Ich trinke und esse davon wie ein alter Mensch und kann nicht satt werden.“  Martin Luther

Blick auf Gemeinde und Rathaus
Bildrechte Thomas Geiger

Seit der Rückkehr des ökumenischen Gottesdienstes im Rahmen des Altstadtfestes zurück auf den Marktplatz, werden es Jahr für Jahr wieder mehr Besucher. Vor 50 Jahren am 4. Juli 1976 beim Gottesdienst mit Dekan Hirsch und Pfarrer Spindler zur 1000 Jahr Feier der Stadt Hersbruck, reichten die Stühle nicht aus, laut HZ vom 6. Juli 1976 (letztes Foto). Damals war es so heiß, dass alle, so gut es ging, in den Schatten rückten. Heuer ließ es sich auch in der Sonne gut aushalten. Pastoralreferentin Ursula Clasen und Pfarrer Jürgen Kleinlein hielten gemeinsam den Gottesdienst, der Posaunenchor der Stadtkirche sorgte für die musikalische Ausgestaltung. 

Thomas Geiger

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